Donnerstag, 15. Oktober 2015 Webdesign

Wenn es um die Einrichtung einer eigenen Seite im Internet geht, ist heute immer wieder von einem CMS zu lesen. Sowohl erfahrene Programmierer wie auch Vermarkter nutzen den Terminus, wenn es um die einfache Gestaltung einer Seite im Internet geht. Und es stimmt, kaum ein Werkzeug ist für die Gestaltung einer Webseite so hilfreich wie das Content Management System. Dank einer großen Auswahl an möglichen Programmen und Funktionen bietet sich hier eine kostengünstige Möglichkeit für kleine und mittelständische Unternehmen und allgemeine Projekte im Internet.

Was ist ein CMS und wie funktioniert es?

Bei einem CMS, in langer Form auch Content Management System, handelt es sich um ein Programm bzw. Script, mit dem sich im Internet Webseiten einfach aufbauen und Inhalte noch einfacher verwalten lassen. Auf dem Server wird zu diesem Zweck das Programm installiert, in dem sich der Benutzer einloggen und Seiten erstellen kann. Statt die Dateien und Inhalte umständlich auf dem Server oder per Programmierung bearbeiten zu müssen, kann der Benutzer auch ohne große Fachkenntnisse seine gesamte Webseite vom Inhalt über das Template bis hin zum SEO-Aufbau verwalten. Zu diesem Zweck gibt es zudem ganz unterschiedliche Systeme, die für die verschiedensten Anwendungen zur Verfügung stehen. Das beliebte Blogging-Script Wordpress wird zum Beispiel sehr gerne für kleine und dynamische Webseiten genutzt, während Joomla, Drupal und Typo3 sogar komplexe Anwendungen in Form eines CMS möglich machen. CMS bedeutet also vor allem, dass es jedem möglich ist, eine Seite im Internet zu erstellen und zu verwalten ohne dabei über umfangreiche Kenntnisse in der Programmierung oder IT-Verwaltung zu verfügen.

Die Vorteile eines CMS

Dass immer häufiger die Content Management Systeme zum Einsatz kommen, ist vor allem der einfachen Handhabung geschuldet. Vorbei sind die Zeiten, in denen es zwingend nötig war, Profis mit der Programmierung und dem Design einer neuen Webseite zu beauftragen und dafür im schlimmsten Fall auch noch Wochen zu veranschlagen. Danach brauchte es noch die Einarbeitung in die Systeme - diese Welt hat sich mit der breiten Einführung von unterschiedlichen Content Management Systemen verändert. Auch die breite Vielfalt an Systemen, ausgerichtet auf ganz unterschiedliche Zwecke, ist wohl ein wichtiger Vorteil. Welche Punkte sprechen noch für den Einsatz solcher Systeme?

  • Einfache Benutzung: Um ein CMS zu bedienen und mit Inhalten zu füllen ist keine Ausbildung oder auch nur Vorkenntnis in der Programmierung oder im Webdesign nötig. Jeder kann das System für sich nutzen.
  • Schnelle Liveschaltung: Die Installation, Konfiguration und anschließende Individualisierung eines CMS kann in wenigen Tagen erledigt sein. Das spart Zeit bei umfassenden Projekten.
  • Flexible Anpassung: Module und Plugins für alle bekannten CMS erlauben eine Individualisierung von Funktionen und Aussehen nach dem eigenen Geschmack.
  • Inhaltliche Flexibilität: Die modernen Systeme erlauben es dem Betreiber Inhalte automatisch und zu bestimmten Zeiten zu publizieren. Die Webseite wird damit ohne großen Mehraufwand dynamisch und stets aktuell.

Natürlich sind das nur einige prägnante Beispiele für die vielen Vorteile, die ein CMS in der heutigen Zeit mit sich bringen kann. Man sollte sich aber klar sein, dass ein solcher Umfang an Funktionen natürlich auch mit der einen oder anderen Hürde verbunden ist.

Nachteile und Probleme eines CMS

Tatsächlich sind die Vorteile bei einem CMS mehr als überzeugend und die wenigen bekannten Nachteile, lassen sich in der heutigen Zeit durch zusätzliche Programmierung ausgleichen. Allerdings sollte man vor dem Einsatz natürlich trotzdem wissen, wo die Problemstellen bei den Scripten und Programmen liegen, wenn man sie für die eigene Seite im Internet einsetzen möchte.

  • Probleme im mobilen Bereich: Beim Responsive Webdesign, also der Anpassung der Seite für die Ansicht auf dem Smartphone und Tablet, hinken die CMS noch ein wenig hinterher. Es ist eine zusätzliche Anpassung für die optimale Ansicht auf allen bekannten Plattformen nötig.
  • SEO: Ohne entsprechende Plugins ist die SEO-Arbeit mit einem CMS kompliziert. Auch hier kann aber durch kompetente Partner und die richtigen Addons Abhilfe geschaffen werden.
  • Updates und Sicherheit: Bei einem CMS ist man auf die neusten Updates und Sicherheitsinfos angewiesen. An diesem Punkt braucht es doch wieder einen technisch versierten Administrator, der sich darum kümmert.

Viele der Probleme und Nachteile lassen sich dann lösen, wenn man einen kompetenten Partner für die Welt der Content Management Systeme zur Verfügung hat. Dann kann man sich auch voll und ganz auf die Vorteile konzentrieren.

Ist das CMS für das eigene Projekt geeignet?

Ein CMS ist nicht in jedem Fall und nicht für jedes Projekt die optimale Lösung. Wer ohnehin eine nur sehr statische Seite ohne Veränderungen beim Content aufbauen möchte, muss nicht auf ein CMS setzen. Ähnlich sieht es dann aus, wenn überhaupt keine Kenntnisse im Bereich HTML und CSS vorhanden sind und eher ein Baukasten die sinnige Methode wäre. Wer sich aber für eine Webseite entscheidet, bei der sich der Content regelmäßig verändert und man auf eine schnelle Bearbeitung angewiesen ist, sollte die verschiedenen Systeme einer genaueren Betrachtung unterziehen. Das gilt auch dann, wenn man ein Projekt sehr schnell in das Internet bringen möchte und Dinge wie Design und Konzeptionierung nur eine untergeordnete Rolle spielen. Besonders durch seine sehr einfache Bearbeitung und die vielen Funktionen, die die entsprechenden Systeme zu bieten haben, ist ein CMS genau die richtige Wahl. Dann geht es eigentlich nur noch um die Suche nach dem richtigen Script für den eigenen Zweck und die schnelle Umsetzung mit einem guten Partner.