Mittwoch, 2. Dezember 2015 Webdesign

Wer im World Wide Web - etwa, weil er ein Unternehmen hat bzw. Produkte anbieten möchte - einen eigenen Internetauftritt benötigt, wird sich entweder selbst eine Website programmieren oder, wenn die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichend sind, eine Website erstellen lassen. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Angebote im Internet. Ob große Agenturen oder freiberufliche Programmierer, die neben ihrem Hauptberuf ihren Verdienst mit der Programmierung von Internetauftritten aufbessern, ist alles möglich. Diese Vielzahl an Möglichkeiten sorgt aber auch dafür, dass es unterschiedliche Angebote und Preise gibt. Doch welche Kosten müssen für eine Website kalkuliert werden?

was kostet eine website?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht

Auf Grund der Tatsache, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt und zahlreiche Anbieter zur Verfügung stehen, kann die Frage, was eine Website kosten soll oder auch darf, nicht pauschal beantwortet werden. Die Kosten beruhen vorwiegend auf den Kriterien, die sie erfüllen muss. Aus diesem Grund ist es zu Beginn auch für den Webdesigner schwierig, einen Gesamtpreis zu verrechnen. Tipp: Stundensätze! Ratsam ist, dass im Vorfeld ein Stundensatz verhandelt wird bzw. der Webdesigner den ungefähren Zeitaufwand einschätzt. Sollte natürlich der Zeitaufwand deutlich überschritten werden, muss sich der Kunde mit dem Webdesigner darauf einigen, dass jener in Kenntnis gesetzt wird, wenn die ins Augen gefassten Stunden deutlich überschritten werden und somit auch der kalkulierte Preis nicht mehr der Richtigkeit entspricht. Bevor der Webdesigner kontaktiert wird, sollten folgende Fragen beantwortet werden:

  • Welche Art von Webauftritt ist geplant?
  • Welche Funktionen sollen auf der Webseite zur Verfügung stehen?
  • Wird die Website mehrsprachig bzw. länderspezifisch?

Der Vergleich lohnt sich

Natürlich muss auch das alte Sprichwort "Wer billig kauft, der kauft zweimal" verwiesen werden. Es gibt sehr wohl Programmierer, welche günstig sind und eine wunderbare Website zaubern können. Anderseits ist Vorsicht geboten, sodass sich der Auftraggeber auch Referenzen zeigen lassen sollte, welche Webseiten von ihm bereits programmiert wurden. Es ist ratsam, dass mehrere Angebote von unterschiedlichen Anbietern eingeholt werden. Ratsam ist, dass hier aber nicht nur der Preis gegenübergestellt wird, sondern mitunter auch die Leistungen. Wichtig ist, dass nicht bei den Leistungen, sondern tatsächlich beim Preis eingespart wird. Wer etwa die Leistungen verringert, damit er ein günstigeres Angebot vorlegen kann, hat in Wahrheit nicht den Preis, sondern lediglich die Leistungen reduziert, sodass das Angebot - im Endeffekt - weiterhin teuer bleibt.

Das Fazit

Wie hoch die Kosten einer Website tatsächlich sind, kann - ohne tatsächliche Indizien und Vorstellungen - nicht pauschal festgeschrieben werden. Jedoch muss der Unternehmer rechnen, dass er - für eine halbwegs professionelle Website - mindestens CHF 1000.- bezahlen muss. Je nachdem, welche Sonderwünsche vorliegen oder welche Features die Seite aufweisen muss, können die Preise enorm in die Höhe schießen. Jedoch gilt, dass der Vergleich einen guten Aufschluss darüber gibt, wie die derzeitigen Preise am Markt sind. Sehr günstige Angebote sollten - ohne Vorlage von etwaigen Referenzen - nicht angenommen werden. Am Ende kann sehr wohl die Enttäuschung überwiegen und nicht die Freude, viel Geld eingespart zu haben. Vor allem dann nicht, wenn die Sparmaßnahmen auf der Website sichtbar werden.