Freitag, 28. August 2015 Webanalyse

Für die Arbeit mit der eigenen Präsenz im Internet ist es wichtig zu wissen, wie sich die Besucher verhalten. Woher kommen sie auf die eigene Seite, an welchem Punkt sind sie am aktivsten und wo ist die größte Rate der Besucher, die die Webseite wieder verlassen? Schon aus Gründen der Vermarktung ist es entscheidend, solche Informationen zu kennen. Das Verfahren, das eben diese Daten erheben und verarbeiten soll, nennt sich Webanalyse und ist längst zu einem Standard in der modernen Entwicklung von Webseiten geworden.

Die Inhalte einer modernen Webanalyse

Bei der Vermarktung einer Webseite ist es entscheidend zu wissen, was die eigene Zielgruppe macht und inwiefern sie auf die Produkte und Leistungen reagiert, die man im Internet anbietet. Da es unmöglich ist, die Besucher selbst zu fragen und diese auch nur selten auf die verschiedenen Feedback-Formulare reagieren, hat sich die Webanalyse im Hintergrund bereits seit langer Zeit zu einem etablierten Standard für das Marketing, die Entwicklung und den Vertrieb entwickelt. Zu diesem Zweck gibt es die verschiedensten Tools, die sich etwa mit den Kampagnen bei Google verknüpfen lassen und es somit sogar ermöglichen, die verschiedenen Vorgänge bei AdWords effizient zu gestalten und zu überprüfen. Alles in allem ist das Ziel der Webanalyse also eine bessere Seite, ein verbessertes Marketing und nicht zuletzt ein effizienter Vertrieb.

Die Grundlagen der Arbeit mit einer Webanalyse

Was der individuelle Zweck hinter dem Einsatz von Web Analytics ist, wird natürlich von jedem Betreiber einer Seite im Internet selbst festgelegt. Für manche geht es nur darum, die verschiedenen Besucherzahlen festzuhalten, für andere ist es entscheidend, dass sie die genauen Bewegungen - also die Bewegungsdaten und Pfade der Besucher - kennen und auswerten können. Die folgenden Möglichkeiten stehen in den klassischen Programmen für die Analyse im Internet zur Verfügung:

  • Herkunft der Besucher in Form von Regionen, Ländern bis hin zu genauen Städten.
  • Referer, also die Orte, von denen man im Internet auf die eigene Präsenz im Internet geführt wurde. Also Verzeichnisse oder Einträge in Suchmaschinen oder andere Backlinks.
  • Bewegung der Besucher auf der Seite, Verweilzeit und die genaue Unterseite, wo ein Besucher die Homepage verlassen hat.

Das sind nur die drei typischen Grundlagen. Je nach Tool werden noch detaillierter Informationen angeboten und bei einer Verknüpfung - etwa mit Google AdWords - werden Daten aus anderen Kampagnen per Schnittstelle ausgelesen.

Das Überwachen von Prozessen und Kampagnen

Während manche Unternehmen die Analytics für sich nutzen, um die Bewegungen der Besucher zu prüfen und zu analysieren, geht es in anderen Fällen um die handfeste Umsetzung und Überprüfung von bereits bestehenden Kampagnen. Bewegungsmuster auf Webseiten werden immer bedeutender. Die sogenannten Conversions, also etwa die gezielte Führung von einer Anzeige bis zu einem Produkt und dem abschließenden Kauf auf der Webseite, sind so viel wert wie Bargeld. Mit der Hilfe der Webanalyse kann festgestellt werden, wo ein Schwachpunkt in diesen Abläufen liegen könnte und wo noch Bedarf für eine beständige Optimierung der unterschiedlichen Vorgänge ist. Durch eine genaue Untersuchung der Vorgänge können Conversions ausgesetzt und neu definiert werden, wenn sie nicht den erwünschten Erfolg erbringen. Das gilt natürlich auch für jede andere Form der Kampagne.

Wenn in den Suchmaschinen geworben wird - auch ganz ohne ein bestimmtes Ziel in einem Shop oder bei einer Information - kann eine Verknüpfung mit der Webanalyse ganz entscheidend dafür sorgen, dass man Erkenntnisse gewinnt, die beim neuen Marketing helfen können. Durch die Steigerung des Vertriebs und die Verbesserung der Vermarktung kann der Wert einer Webseite im gleichen Maße wie der Umsatz über das World Wide Web gesteigert werden. Wenn die Daten nämlich an die Entwicklung weitergegeben werden, können nötige Anpassungen auf der Webseite durchgeführt werden.

Die Auswertung der Suchbegriffe

Mit der Analyse der Daten der Besucher ergeben sich aber noch ganz andere Informationen, die direkt in Vermarktung umgewandelt werden. So ist zum Beispiel auf den ersten Blick ersichtlich, welche Suchworte von den Besuchern verwendet wurden. Daraus lassen sich verschiedene Erkenntnisse ziehen, mit denen man die Kampagnen besser gestalten und das eigene Marketing neu ausrichten kann. Selbst bei der Gestaltung von Kampagnen aus dem Bereich SEO lassen sich also die verschiedenen Daten nutzen, die man mit der Hilfe einer Analyse gewinnt. Am Ende kommt es aber auch darauf an, dass man einen Experten hat, der aus den Rohdaten Erkenntnisse mit einem Mehrwert für die eigene Seite schafft.

Wie wichtig ist die Analyse im Internet?

Es gibt also viele Beispiele, Möglichkeiten und nicht zuletzt Anwendungen, die die Nutzung eines Tools für die Webanalyse entscheidend machen. Es geht aber auch darum, dass man sich einen verlässlichen Partner sucht. Der übernimmt die Umsetzung und die genaue Überprüfung der Daten und schafft am Ende ein Konzept, das direkt für die Verbesserung der Vermarktung eingesetzt werden kann. In einem solchen Umfeld wird die Analyse zu dem besten Werkzeug, das man sich als Betreiber einer Seite wünschen kann.